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Ich habe zwar schon einen Kommentar dazu geschrieben aber  dabei wohl etwas durcheinander gebracht(totalen mist geschrieben).
Um einiges richtig zu stellen es ging mir darum das mich der Artikel beleidigt und meine Intelligenz in Frage stellt weil eines meiner Hobbys das spielen am PC ist.
Ich bin weder brutal oder dumm und warum kann man nicht normal über das Thema diskutieren?
Kommentar zu meinem 1. Blogeintrag(in Klammern geschriebenes mit roter Schrift stammt von mir):
Stephan Hänlein (26.12.06 18:46)
Herr S_A, selten so einen köstlichen Unfug gelesen. Sie tun gerade so als ob hier irgendwer zu Schaden kommt und von Beleidigung kann im besagten Beitrag der ARD wohl kaum die Rede sein (vorausgesetzt wir sprechen vom selben Beitrag), es sei den die Wahrheit ist so schmerzhaft, dass sie schon verletzend einwirkt?
 (1.Ich spiele und spielen soll dumm und brutal machen was eine Behauptung ist 2.Wenn die Wahrheit daraus besteht wahllos Fakten ohne den Gesamtzusammenhang in den Raum zu werfen schmerzt das)
Aber da liegt wohl auch eines der größten Probleme ihrer "Zunft", die beinahe Unmöglichkeit zwischen realem Leben und virtueller Welt zu unterscheiden.(ich frage mich ernsthaft wie sie darauf kommen und was ihnen das Recht gibt so zu urteilen ohne mich persönlich zu kennen) Um dem vorzubeugen, erziehe ich meine Kinder zu vernunftbegabten jungen Menschen, und verbiete ihnen jeden Umgang mit Computerspielen, wenn sie im Internet unterwegs sind oder sonst irgendetwas am Computer zu tun haben werden sie von meiner Frau oder von mir sozusagen begleitet, damit sie erst gar nicht anfangen auf dumme Ideen zu kommen.(ich rechne ihnen zwar hoch an das sie ihre Kinder beim Gang ins Internet beaufsichtigen weil andere Eltern ihre Kinder einfach vor dem PC absetzen aber ich halte mich für vernünftig obwohl ich mit solchen Spielen in Kontakt gekommen bin)

Und obwohl ich nicht generell Wähler der CDU/CSU bin, unterstütze ich ihr Anliegen Killerspiele zu verbieten und wenn auch der Gedanke solche Spiele zu kriminalisieren und die Benutzung unter Freiheitsentzug zu stellen, heute noch Abwegig klingt, bin ich der Hoffnung das es in absehbarer Zeit die nötigen Beschlüsse gibt, natürlich fordert das auch eine härtere Überwachung, aber unbescholtene Bürger sollten sich darüber keinen Kopf machen.(unbescholtene Bürger sind auch PC-Besitzer die Counterstrike spielen und Verbote wie sie gefordert wurden wären unnötig wenn Eltern ihre Kinder beaufsichtigen würden und sie nicht mit dem PC erziehen würden) Meist sind es ohnehin jene die am Lautesten gegen schärfere Überwachung schreien, eben jene, die die meisten "Leichen im Keller haben", wenn sie verstehen was ich meine(Ich lasse sie gerne in meinen Keller und versichere ihnen das sie keine Leichen finden werden.Nun aber mal ernsthaft ich habe den Wehrdienst verweigert weil ich Waffen und Gewalt gegen Menschen verabscheue und verurteile.Ich sehe das ganze mehr unter dem Aspekt des e-sport und für mich zählt beim spielen das ich mein Können unter beweis stellen kann.) Auf jedenfall kann, da bin ich mir 100%-ig sicher, das Risiko gesenkt werden das solche kranken Subjekte je wieder die Grenze zwischen Realität und virtueller Realität vertauschen und eben hier auf Menschenjagd gehen.

Ja, im Prinzip kann ich mit diesen Worten Abschließen.
(und diese Worte lassen mich schaudern weil Subjekte wie sie so abfällig sagen die auf Menschenjagd gehen immer noch Menschen sind die fühlen und denken.Sie vertauschen nicht Realität und Spiel sondern sehen es als letzten Ausweg aus der Isolation/Unterdrückung zu einer Waffe zu greifen und so aus ihrer Opferrolle ausbrechen sicherlich mag es falsch sein aber wissen sie was der Junge gefühlt oder gedacht hat der den Amoklauf begangen hat?Außerdem ist dieser Mensch zu bedauern weil er einen Fehler gemacht hat den er nie wieder gut machen kann und würde es nur etwas mehr Betreuung an unseren Schulen geben wäre das vielleicht nie passiert)
mfg
Stephan Hänlein
 
 
Lieber Herr Hänlein ich will sie nicht beleidigen/ihre Methoden in Frage stellen sondern lediglich richtig stellen welcher Meinung ich bin und hoffen das ich auch Verständnis entgegengebracht bekomme.
Diese Kommentierung sollte nur meine Sicht der Dinge darstellen und ich würde mich sehr freuen mit ihnen zu diskutieren
MFG Shadi_alone

1 Kommentar 7.1.07 12:52, kommentieren

Killerspiele & die ARD....

Ich fange gerade erst das Bloggen an und bitte deswegen nicht zu hart mit meinem 1. Eintrag umzugehen.

Und jetzt zum Thema:Am 25.11. schrieb ich eine Mail an ARD weil mir der Artikel weder seriös noch sehr objektiv erschien.
In der Antwort wurde mir gesagt das man meine Anfrage nicht bearbeiten könne weil zu viele Zuschriften

(Aus der Mail entnommen)
Hauptthese des Stückes war und ist:

„Gewalttätige Computerspiele machen brutal und dumm, und zwar um so mehr, um so jünger der Spieler ist, um so gewalttätiger die Spiele sind, um so länger die Spielzeit pro Tag ist.“
Dazu kann ich nur sagen wer etwas in der Art schreibt ist dumm.
Ich habe bereits mit 15 Quake 1&3 gespielt und auch andere Spiele die wohl als gewalttätige Computerspiele bezeichnet werden können.
Dabei wurde ich nicht im geringsten negativ beeinflusst weil ich ein Elternhaus und einen Freundeskreis habe der mich zu einem sozial umgänglichen und friedfertigen Menschen "erzogen" hat.
Ich bin zum Vegetarier und Pazifisten geworden und das obwohl ich weiterhin am PC sitze und z.B. Dark Messiah spiele.

Computerspiele sind ein Faktor unter anderen, aber ein klar messbarer und höchst signifikanter Faktor. Der Zusammenhang ist ein statistischer – wie beim Lungenkrebsrisiko durch Rauchen. Alle wissen, dass Rauchen das Lungenkrebsrisiko erhöht. Und alle kennen die Geschichte vom 80-jährigen Kettenraucher, der vom LKW überfahren wurde und vom 30-jährigen Nichtraucher, der an Lungenkrebs stirbt. Aber in der Masse ist es nicht zu leugnen, dass Rauchen das Lungenkrebsrisiko fördert. All die empörten Spieler von Killerspielen, die sich selbst in Ihren E-mails Friedlichkeit und Intelligenz attestierten (und so meinten, den Beitrag ad absurdum geführt zu haben), dürfen sich also als den statistischen Ausreißer betrachten. Das gilt natürlich insbesondere für jene, die ohne valide Argumente vorzubringen, uns schlechte Recherche, unseriöse Berichterstattung, geistige Armut, Verschleuderung von Gebühren etc vorwerfen. Exemplarisches Zitat: „Ihr seid so welche Spacken. Dümmer gehts nicht … Ihr seid doch alles spasten ihr hundesöhne. Fickt euch.“ (Fehler aus dem Original übernommen)

Unsere Experten sind keine Pseudo-Experten, die Studien keine Chimären, auch wenn viele E-mail-Schreiber deren Existenz nicht wahrhaben wollen. Für alle Interessierten, insbesondere für all die Intelligenzbestien, die Killerspiele völlig harmlos finden, sei empfohlen, einen Blick in die Originalstudien zu werfen:
Die ich hier nicht mit anfüge(aber auf Wunsch gern per E-Mail als link vergebe)
Ich habe weder etwas in der Art fickt euch geschrieben noch habe ich versucht den Artikel als falsch darzustellen aber ich fühle mich jetzt doch ziemlich beleidigt.
Ich habe auch darauf hingewiesen das der Besitz von Waffen(welche ich verabscheue) wie im kürzlich vorgefallenen Amoklauf doch untersucht werden muss und nicht jeder in einem Schützenverein(die ich ebenfalls für unnütz halte)aufgenommen werden sollte.
Das ich mich auch auf die Verzweiflung des Jungen und seinen Hilferuf bezogen habe scheint ebenfalls nicht beachtet worden sein und es ist wohl mehr die Angst vor einem neuem Medium und die Unwissenheit die bei den Verantwortlichen überwiegen.

Für meinen 1.Blog reicht das dann wohl und ich hoffe das Menschen gibt die mit den entsprechenden Verantwortlichen diskutieren und sich nicht von ihrer Subjektivität und einer doch sehr antiquierten Meinung über dieses Thema abschrecken lassen.


4 Kommentare 7.1.07 12:52, kommentieren

Wieder die Killerspiele

Es ist äußerst faszinierend wie sich die CDU/CSU(und vor allem das  bayerische Kabinett)sich auf Killerspiele eingeschossen hat.
Dabei hat man nach dem Amoklauf nie oder nur sehr selten(und nicht als Hauptaugenmerk)gesagt das es eine bessere Betreuung für Kinder und Jugendliche geben sollte.
Selbst Gegner von PC-Spielen sagen das es wichtig ist die Jugend besser zu betreuen.
Würden Eltern und Schulen(Lehrer und die nicht vorhandenen Betreuer/Vertrauenslehrer)sich ansehen was gespielt wird und auch dafür sorgen das ungeeignete Spiele nicht in die Hände von Kindern und Jugendlichen gelangen gäbe es das Problem nicht.
Wir haben ausreichende(gegenüber anderen Ländern sogar stark übertriebene)Regelungen müssen aber auch dafür sorgen das sie umgesetzt werden.
Ein Verbot von Killerspielen (CS, Doom etc.) würde außerdem die Rechte der (erwachsenen)Spieler einschränken.
Viele Politiker haben noch nie ein PC-Spiel gespielt oder auch nur einmal gesehen.
Es ist schon erstaunlich wie man einfach etwas verteufelt was man nicht kennt.
Diese Hexenjagd  auf ein Medium was noch relativ jung ist, ist aber nicht neu weil man auch vom TV und Radio sagte es wäre schädlich.
Die Grünen hingegen laden zu einer Diskussionsrunde ein und unterhalten sich mit allen Interessengruppen.
Auch gibt es professionelle Spieler die mit CS und anderen Spielen ihren Lebensunterhalt bestreiten.
Auch viele Hardwareneuerungen im PC-Bereich können auf Computerspiele zurückgeführt werden(Grafikarten, Speichermedien etc.).
Nicht die Spiele sind schuld das es Amokläufe gibt.
Es ist das fehlende soziale Umfeld, ein fehlender Freundeskreis und die Ausgrenzung in der Schule, die teilweise unglaubliche Ausmaße annimmt.
Schüler werden ihren Problemen(schulisch wie zwischenmenschlich)allein gelassen.
Lehrer sind selten darauf bedacht das ihre Schüler etwas lernen sondern arbeiten einfach ihren Lehrplan ab(obwohl es auch Ausnahmen gibt).
Wer hier nicht in der Lage ist sich anzupassen oder durchzusetzen wird zum Außenseiter und bekommt das wie Sebastian B. zu spüren.
Schnelle und einfache Lösungen sind nicht immer das Beste und wenn z.B. ein Bauunternehmer einen Baum aus dem Weg räumen muss, wird er nicht die Äste abbrechen(also kleinere und nicht zwangsläufig nötige Probleme angehen)sondern den Baum mit den Wurzeln aus der Erde reißen (also wichtige Probleme).
Das Gleiche ist es mit Killerspielen weil es eben(wie beim Baum)anstrengender ist das Problem bei der Wurzel anzupacken.
Außerdem will man seine Wählerschaft vom Schützenverein ja nicht verärgern.
Also liebe Mitglieder der CDU/CSU versucht nicht euch mit Dingen zu beschäftigen mit denen ihr euch nicht auskennt und hört bitte auf Falschmeldungen über Spiele zu verbreiten.

2 Kommentare 14.1.07 00:52, kommentieren