Wieder die Killerspiele

Es ist äußerst faszinierend wie sich die CDU/CSU(und vor allem das  bayerische Kabinett)sich auf Killerspiele eingeschossen hat.
Dabei hat man nach dem Amoklauf nie oder nur sehr selten(und nicht als Hauptaugenmerk)gesagt das es eine bessere Betreuung für Kinder und Jugendliche geben sollte.
Selbst Gegner von PC-Spielen sagen das es wichtig ist die Jugend besser zu betreuen.
Würden Eltern und Schulen(Lehrer und die nicht vorhandenen Betreuer/Vertrauenslehrer)sich ansehen was gespielt wird und auch dafür sorgen das ungeeignete Spiele nicht in die Hände von Kindern und Jugendlichen gelangen gäbe es das Problem nicht.
Wir haben ausreichende(gegenüber anderen Ländern sogar stark übertriebene)Regelungen müssen aber auch dafür sorgen das sie umgesetzt werden.
Ein Verbot von Killerspielen (CS, Doom etc.) würde außerdem die Rechte der (erwachsenen)Spieler einschränken.
Viele Politiker haben noch nie ein PC-Spiel gespielt oder auch nur einmal gesehen.
Es ist schon erstaunlich wie man einfach etwas verteufelt was man nicht kennt.
Diese Hexenjagd  auf ein Medium was noch relativ jung ist, ist aber nicht neu weil man auch vom TV und Radio sagte es wäre schädlich.
Die Grünen hingegen laden zu einer Diskussionsrunde ein und unterhalten sich mit allen Interessengruppen.
Auch gibt es professionelle Spieler die mit CS und anderen Spielen ihren Lebensunterhalt bestreiten.
Auch viele Hardwareneuerungen im PC-Bereich können auf Computerspiele zurückgeführt werden(Grafikarten, Speichermedien etc.).
Nicht die Spiele sind schuld das es Amokläufe gibt.
Es ist das fehlende soziale Umfeld, ein fehlender Freundeskreis und die Ausgrenzung in der Schule, die teilweise unglaubliche Ausmaße annimmt.
Schüler werden ihren Problemen(schulisch wie zwischenmenschlich)allein gelassen.
Lehrer sind selten darauf bedacht das ihre Schüler etwas lernen sondern arbeiten einfach ihren Lehrplan ab(obwohl es auch Ausnahmen gibt).
Wer hier nicht in der Lage ist sich anzupassen oder durchzusetzen wird zum Außenseiter und bekommt das wie Sebastian B. zu spüren.
Schnelle und einfache Lösungen sind nicht immer das Beste und wenn z.B. ein Bauunternehmer einen Baum aus dem Weg räumen muss, wird er nicht die Äste abbrechen(also kleinere und nicht zwangsläufig nötige Probleme angehen)sondern den Baum mit den Wurzeln aus der Erde reißen (also wichtige Probleme).
Das Gleiche ist es mit Killerspielen weil es eben(wie beim Baum)anstrengender ist das Problem bei der Wurzel anzupacken.
Außerdem will man seine Wählerschaft vom Schützenverein ja nicht verärgern.
Also liebe Mitglieder der CDU/CSU versucht nicht euch mit Dingen zu beschäftigen mit denen ihr euch nicht auskennt und hört bitte auf Falschmeldungen über Spiele zu verbreiten.

14.1.07 00:52

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


der meckerer (28.8.10 20:11)
find ich niocht gut alter. wie du das darstellst, hätte mehr von dir erwartet, also nee echt ..tz tz


btw. mach mal wieder nen neuen eintrag

dein ergebenster leser

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